Motorsport und Technologieentwicklung gehen seit jeher Hand in Hand. Was unter den extremen Anforderungen des Rennbetriebs standhält, hat seinen Alltagsbeweis längst erbracht. Das eFuels Forum macht sich diesen Zusammenhang seit drei Jahren im ADAC Tourenwagen Junior Cup zunutze und stellt der gesamten Startaufstellung synthetischen Kraftstoff bereit.
Die Zusammenarbeit läuft über den ADAC Weser-Ems, der die Nachwuchsserie ausrichtet. Den Startschuss in die Saison 2026 gibt das ADAC Racing Weekend vom 1. bis 3. Mai am Hockenheimring.
Wir sind wieder live vor Ort und werden berichten.
Alle Teilnehmer des ADAC Tourenwagen Junior Cups fahren im identischen VW up! GTI, keine Sonderanpassungen für den synthetischen Kraftstoff. Das ist der springende Punkt.
Im Rennbetrieb ist keine Schonung möglich: Volllast über lange Strecken, schwankende Temperaturen, maximale mechanische Belastung. Wer unter diesen Bedingungen performt, hat den härtesten Praxistest bestanden, den ein Kraftstoff durchlaufen kann.
Der im Tourenwagenjuniorcup eingesetzte Kraftstoff, Racing eFuel 98, weist deutlich geringere CO₂-Neuemissionen im Vergleich zu fossilem Benzin auf. Er ist drop-in-fähig, also ohne technische Veränderungen in bestehenden Motoren einsetzbar. Das gilt für den Rennsport genauso wie für den Alltag.
Genau das ist die Botschaft hinter dem Engagement: E-Fuels sind keine Zukunftstechnologie, sie können heute schon eingesetzt werden, in Serienfahrzeugen, auf öffentlichen Straßen, in bestehender Infrastruktur und hier bereits deutlich die CO₂-Bilanz senken.
Der ADAC Tourenwagen Junior Cup wurde erstmals 2021 ausgetragen und wird vom ADAC Weser-Ems e.V. ausgeschrieben. Pro Saison finden in der Regel sechs Veranstaltungswochenenden statt, im Kalender 2026 gastiert die Serie unter anderem am Hockenheimring, Nürburgring, Red Bull Ring, in Oschersleben und am Salzburgring. Gefahren wird im Rahmen der ADAC Racing Weekends, bei denen mehrere ADAC-organisierte Rennserien gemeinsam antreten.
Der Cup ist die Talentschmiede für den Profi-Rennsport: Mit baugleichen VW up! GTI messen sich Nachwuchsfahrer und sorgen mit engen Zweikämpfen für Nervenkitzel.
Der Motorsport hat eine lange Tradition als Innovationstreiber. Sicherheitssysteme, Motorentechnik, Reifentechnologie, vieles, was heute in Serienfahrzeugen Standard ist, wurde zuerst auf der Rennstrecke erprobt. Mit synthetischen Kraftstoffen wiederholt sich dieses Muster, drei Jahre in Folge im Nachwuchsrennsport: Das ist kein Pilotversuch mehr. Es ist gelebte Praxis, unter Bedingungen, die keinen Spielraum für Kompromisse lassen. Das ist das stärkste Argument, das ein Kraftstoff haben kann.
Bildquelle: A. Mohr
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