Startseite Allgemein UNITI expo 2026 – unser Rückblick aus Stuttgart
UNITI expo 2026 – unser Rückblick aus Stuttgart

Die UNITI expo in Stuttgart ist die Leitmesse der Tankstellen- und Carwash-Branche in Europa. Das Themenspektrum war wie gewohnt breit: Neben klassischer Tankstelleninfrastruktur, Carwash und Retail spielte auch Elektromobilität und Ladeinfrastruktur eine sichtbare Rolle. Was uns dieses Jahr aber besonders beschäftigt hat, war der wachsende Raum, den erneuerbare Kraftstoffe eingenommen haben. Nicht als Randthema, sondern als echter Messeschwerpunkt mit eigener Bühne, eigenen Ausstellern und echtem Publikum.

Future Mobility Lounge – von der Produktion bis zur Anwendung

Neben der Haupthallen gab es mit der Future Mobility Lounge einen eigenen Bereich, der sich neben Elektroladesäuleninfrastruktur auch erneuerbaren Kraftstoffen gewidmet hat. Vorträge, Diskussionen, Fachgespräche, das Programm war dicht und gut besucht.

Was den Bereich besonders gemacht hat: Die gesamte Wertschöpfungskette der erneuerbaren Kraftstoffe war vertreten. Auf der Herstellerseite haben wir mit DACMA und CAPHENIA gesprochen, zwei Unternehmen, deren Technologien Vorprodukte produzieren, die wichtig bei der Produktion synthetischer Kraftstoffe sind und zeigen, wie weit diese bereits sind. Auf der Anwenderseite gaben Marc Lorbeer, Rennfahrer und Gründer von NeoFuels, HeizOel24 und HeizPellets24 und Tom von Löwis of Menar, Rennfahrer und Geschäftsführer von Four Motors GmbH Einblicke, wie alternative Kraftstoffe im laufenden Betrieb funktionieren. Dazwischen gab es weitere spannende Themen, wie Beispielsweise zu „E-Fuels – Status du Perspektiven“, „Globale Potentiale von E-Fuels“ u.v.m.

Die Messe bot reichlich Gelegenheit für Gespräche: an den Ständen, in den Pausen, am Rande der Vorträge. Wir haben diese Zeit intensiv genutzt und uns mit einer Vielzahl von Ausstellern, Experten und Branchenvertretern ausgetauscht. Für unsere Interviewreihe haben wir uns unter anderem mit eFuels Now ausgetauscht, die mit ihrer App HVO-Tankstellen in Europa kartieren und für Fahrer einfach auffindbar machen, ein pragmatischer Ansatz, der die Lücke zwischen vorhandener Infrastruktur und dem Nutzer schließt. Mit DACMA und CAPHENIA haben wir tiefer in die Produktionsseite geschaut: Wie weit ist die Technologie, wo stehen die Unternehmen bei der Skalierung, was sind die nächsten Schritte? Und mit H2 Now haben wir uns dem Thema Wasserstoff gewidmet, konkret der Frage, wie eine verlässliche Versorgungsinfrastruktur insbesondere für den Schwerlastverkehr und den ÖPNV aussehen kann. Die Interview-Videos haben wir bereits auf Instagram veröffentlicht. Weitere Einblicke aus diesen Gesprächen folgen in den kommenden Wochen.

Abseits der Stände

Für das Drumherum war ebenfalls gesorgt. Der Hack Genussgarten bot eine gute Atmosphäre für Gespräche, untermalt mit kulinarischen Köstlichkeiten. Am ersten Abend fand eine Netzwerkparty statt, Foodtrucks, eine Live-Band, eine Pyroshow inklusive. Gute Bedingungen, um aus Messekontakten echte Verbindungen zu machen.

Was als nächstes kommt

Wir nehmen aus Stuttgart nicht nur Eindrücke mit, sondern auch eine Reihe von Themen und Ideen, über die wir in den nächsten Wochen mit euch tiefer einsteigen wollen. Bleibt dran.

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